Donnerstag, 30. Juni 2011

Atelierhaus "QuARTier am Hafen" in Köln-Poll feiert Eröffnung - Kunstrechtsanwalt Jan Weber gratuliert!

Lange Gänge im Atelierhaus...
Blick in ein Atelier - aus dem Fenster dann Domblick!


1 Woche vor der offiziellen Eröffnung hatte ich auf Einladung des KunstSalons die Gelegenheit zum exklusiven Preview des neuen Atelierhauses.

Zur Eröffnung am Freitag, 8. Juli 2011, steht das Haus ab 18.00 Uhr allen Interessierten offen. Am Samstag, 9. Juli 2011, ist dann von 14.00 bis 18.00 Uhr ein Tag der Offenen Ateliers.

Was erwartet Sie im Atelierhaus? Auf rund 9.000 qm sind 86 Ateliers auf 3 Geschossen in unterschiedlichen Größen entstanden. Die Hälfte der Ateliers ist von der Stadt Köln angemietet und wird bildenden Künstlern nach einem formalen Bewerbungsverfahren zu einer subventionierten Miete überlassen. Die andere Hälfte wird direkt von dem Investor vermietet und richtet sich explizit auch an kunstnahe Berufe, wie Musiker, Designer oder Restauratoren. Leider sind die Mieten hier deutlich höher.

Im Atelierhaus sind noch genügend Ateliers frei. Das Flair ist bisher noch weitgehend steril, dies liegt aber sicherlich am Neubaucharakter (Fotos geben einige Impressionen wieder). Im Gespräch mit einigen Künstlern zeigten sich sehr unterschiedliche Stimmen. Manche haben noch ein zweites Atelier, das sie sicherheitshalber noch nicht aufgegeben haben oder befristet untervermietet haben. Sie wollen abwarten, wie sich das Atelierhaus entwickelt. Begeistert sind sie von den Rahmenbedingungen, d.h. saubere Toiletten, fließendes Wasser, Heizung. Der Standort Köln-Poll, bisher nicht als Hotspot der Kreativszene bekannt, sei "gar nicht so schlimm". Andere schätzen die Anonymität des Atelierhauses: Wer möchte, macht seine Tür zum Flur zu und muss keinen Kontakt zur restlichen Künstlerwelt pflegen. Und sie schätzen die Neubauqualität und dass es halt gerade noch keine Patina der Vornutzer gibt.

Als Besucher sollten Sie sich ein eigenes Bild von dem neuen Atelierhaus machen. Spannend wird es sein, ob das "QuARTier am Hafen" den Sprung zur Marke schafft. Einige Künstler wünschen sich das. Sie sind auch bereit, z. B. durch Tage der offenen Ateliers ihren Beitrag dazu zu leisten. Ich bin jedenfalls gespannt, wie sich das Projekt entwickelt und wünsche viel Erfolg!

Künstler, die sich bei der Stadt Köln um subventionierte Ateliers bewerben möchten, und hierbei Unterstützung benötigen, können sich gerne bei mir melden.

Weitere Informationen unter: http://www.quartieramhafen.de

Sonntag, 8. Mai 2011

Kunstrechtsanwalt Jan Weber beim Eurovision Song Contest 2011







Eine Woche vor dem Finale des Eurovision Song Contest 2011 fand am 7. Mai 2011 der gesellschaftliche Höhepunkt des Wettbewerbs statt.

Auf Einladung des Oberbürgermeisters Dirk Elbers liefen die Delegationen der 43 teilnehmenden Länder in der Düsseldorfer Tonhalle auf. Rund 1.100 Delegationsmitglieder waren dabei und eine erlesene Gästezahl (500) aus den Bereichen Wirtschaft, Kultur, Politik, Sport und natürlich durfte auch das Kunstrecht nicht fehlen.

Nachdem die Delegationen einzeln über den roten Teppich des Ehrenhofs gelaufen waren, stand in der Tonhalle ein offizieller Teil mit kurzen Ansprachen an. Anschließend lockerten sich die Gäste auf und ich kam mit einigen Teilnehmern ins Gespräch. Gerne würde ich Paradise Oskar aus Finnland und den Franzosen Amaury Vassili im Finale sehen (mittleres Foto).

Ebenfalls äußerst sympathisch gaben sich die Polin Magdalena Tul (oberes Foto) und die Ungarin Kati Wolf (unteres Foto).

Auf der Tanzfläche überzeugte schließlich die überaus natürliche Moderatorin Judith Rakers sowie besonders die bulgarische Teilnehmerin Poli Genova. Die norwegische Teilnehmerin Stella Mwangi wedelte den ganzen Abend mit ihrer Nationalfahne und hatte sichtlich Spaß. Den hatte ich auch und freue mich nun auf die anstehenden Halbfinals und natürlich das Finale am 14. Mai 2011.